Plöischler’s Wochenende vom 2./3. Juli 2011

Pünktlich um 9.20 Uhr stand der rote Renault vor unserer Garage. Natürlich waren Blasers noch nicht ganz parat. Benu wartete geduldig. Er brachte uns zum grossen Parkplatz bei der Autobahn, wo Christa und Hans-Peter Reusser, Kathrin, Silvia und Brigitte bereits auf uns warteten. Mit 2 Autos fuhren wir nach Reichenbach. Christoph erwartete uns bereits mit einem wärmenden Kaffee (das Dazu wurde von Kathrin gespendet = merci viumau). Weiter fuhren wir ins Kiental. Dort wo wir mit dem Auto nicht mehr weiter kamen, wurde das Gepäck und die Fräsalien auf einen „Warenlift“ verfrachtet. Weiter ging es zu Fuss. Einige waren schneller, andere hatten mit der Höhenluft etwas Mühe und mussten Pausen einlegen; kein Problem, wir hatten Zeit. Die Temperatur stieg stetig und als wir am Ziel ankamen, war es wunderbar mild und das Wetter einfach perfekt. Hans-Peter Reusser eilte voraus, um das Materialbähnli zu starten. Christa und Benu warteten bei der Mittelstation, um den Lift anzuhalten und die Esswaren dort entgegen zu nehmen. Und schon fiel Benus Spruch vom Wochenende: „Ig gseh nume Füdle!“

 

All die Esswaren, die vor allem Christa organisiert hat, wurden mit vereinten Kräften zur Hütte gebracht. Die Schlafplätze wurden verteilt (Christa allein; Eva / Jürg: Doppelzimmer; Kathrin / Brigitte / Silvia / Christoph / Benu: Massenlager), danach gingen wir auf die Alp, um unser z‘Vieri abzuholen (super Alpkäse aus Kuh- und Geissenkäse - eine Offenbarung!).

 

Nach dem z’Nacht (Spaghetti mit verschiedenen feinen Saucen und zum Dessert eine grosse Auswahl an selbstgemachten Kuchen) begann eine lange Spielnacht , die mit viel Flüchen und noch mehr Gelächter begleitet wurde. Danach schliefen manche von uns herrlich, manche hatten zwar etwas kalt, aber verbrachten auch eine gute Nacht und einige erlebten das schlimmste Sägemassaker aller Zeiten (Massenlager). Bei denen wurden Mordgelüste wach.

 

Am nächsten Morgen war die Stimmung entsprechend etwas gedämpft. Aber nach einem tollen Züpfe-z’Morge mit allem drum und dran, waren die Lebensgeister wieder voll geweckt. Hans-Peter und Jürg machten sich zusammen auf den Weg, um gleich 2 Gipfel zu bezwingen. Christoph entschied sich bei der Hütte zu bleiben und die anderen machten eine 2-stündige Rundreise mit wunderbarer Aussicht auf das Schilthorn. Als wir alle wieder zurück waren, hatte Christoph bereits eine appetitanregende z’Vieri-Platte bereit gemacht und wir konnten uns nur noch hinsetzen, erholen und einmal mehr schlemmen (wie Gott in Frankreich). Da einige schon früh zu Hause sein und deshalb etwas früher gehen mussten, hat die andere Hälfte Reussers Hütte auf Vordermann gebracht und damit ging ein wahnsinnig schönes Wochenende viel zu schnell vorbei.

 

Noch einmal vielen Dank Christa und Hans-Peter Reusser. Wir nehmen Euch beim Wort und werden uns gerne wieder ins Kiental einladen lassen.              

Eva Blaser


 

 

 

 

 

 

Plöischlerwochenende im Wallis vom 25- 26 September 2010

 

 

Auch wir Roggern-Pläuschler brauchen ab und zu Kurzferien… ;-) Es begann an einem verregneten Samstag im Tropical Reichenbach. Wir neun trafen uns zu einer gemütlichen Kaffeerunde. Die Stimmung war trotz nasskaltem Wetter fröhlich und ausgelassen, na das kann ja nur heiter werden…;-) Frisch gestärkt fuhren wir anschliessend mit zwei Auto’s ab Richtung Autoverlad Lötschberg. Das Wetter war auch „ännet“ dem Tunnel bewölkt, aber immerhin trocken. Somit stand unserer Wanderung von Isérables in’s Restaurant des Crettaux in Haute-Nendaz nichts im Wege. Voller Elan marschierten wir los, doch schon bald wurde unser Tempo jäh gedrosselt. Der Aufstieg war ganz schön grimmig und trotz doch eher kühlen Temperaturen, wanderte als bald die warme Kleidung in den Rucksack. Nach einer knappen Stunde war es dann geschafft. (wir auch;-) Uns eröffnete sich ein wunderschöner Ausblick in’s Rhonetal und im Restaurant wurden wir herzlich empfangen. Der Wildteller, wahlweise  mit Ente oder Hirsch, war reichlich mit Beilagen garniert und schlichtweg ein Gedicht. Frisch gestärkt marschierten wir zurück zu unseren Autos, von wo wir das Ferienhaus in La Tzoumaz anpeilten, welches uns freundlicherweise von Denise und ihrer Familie zur Verfügung gestellt wurde. Nach einer kurzen Siesta, durften wir uns schon in’s nächste Vergnügen stürzen. In Chamoson erwartete uns Familie Comby-Carrupt in ihrem Weinkeller zur Degustation. Nebst zahlreichen edlen Tropfen, wurden uns noch hervorragende Zvieriplättli offeriert. Mit jedem Schluck wuchs auch das Interesse an der Arbeitneines Weinbauers. Es war Silvia, welche die Idee hervorbrachte, den Weinberg vor Ort zu besichtigen. Gesagt getan, fanden wir uns inmitten der sonnengereiften Trauben wieder und durften sogar einen Korb voll lesen. Anschliessend wurde uns noch ein zartschmelzendes Raclette serviert, alles in allem, wurden wir bei Comby-Carrupt’s so richtig verwöhnt!!!

Als wir gegen Mitternacht in’s Ferienhaus zurückkehrten, herrschte rund um’s Badezimmer kurz noch reges Treiben, doch schon  eine halbe Stunde später, kehrte Ruhe ein. Ob uns die gesunde Bergluft so schläfrig machte, oder doch eher der Wein…???  ;-)

Am nächsten morgen erfüllte ein aromatischer Kaffeeduft das Haus, so dass sich auch der letzte Siebenschläfer freiwillig aus den Federn bewegte. Denise hatte wirklich an alles gedacht. Der Tisch war reich gedeckt und es mangelte uns an nichts. Nach diesem reichhaltigen Frühstück packten wir unsere sieben Sachen zusammen und machten uns auf nach Mayens-de-Riddes. Dort spazierten wir gemütlich auf dem „Weg der Sinne“, welcher Kindern und Erwachsenen, Sehenden und Blinden,  intensive und ungewohnte Begegnungen mit der Natur vermittelt, die mit allen Sinnen  erlebbar vorgestellt wird. Als uns dann noch ein einladender Picknickplatz begegnete, konnten wir nicht anders; wir genehmigten uns, wie es sich im Wallis gehört, eine Flasche Wein und liessen die gelungenen,  gemeinsam erlebten Eindrücke revue passieren.

Unsere Heimreise rückte nun unvermeidbar näher, doch zuvor mussten wir unbedingt noch die Passerelle à Farinet „bezwingen“. Es handelt sich hierbei um eine 97m lange Hängebrücke, welche auf einer Höhe von 136m über eine Schlucht führt, direkt oberhalb des Thermalbades von Saillon.  Die Tiefblicke in die äusserst enge Schlucht sind sehr beeindruckend und ein bisschen Adrenalin fliesst mit dem Bach Salantse, welcher sich unter der Brücke durchschlängelt, schon mit;-) Mit diesen imposanten Eindrücken endet hier unser Walliswochende, welches unser erster zweitägiger Ausflug, aber mit Sicherheit nicht der letzte war.

An dieser Stelle bedanke ich mich bei Denise im Namen aller ganz herzlich. Sie hat sich als Initiantin und Reiseführerin bestens bewährt. Merci beaucoup

 

 


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